Lebenslanges Lernen

Ein Schlagwort zugegeben, aber in der sich durch moderne Technik immer wieder ändernden Lebensbedingungen, lernt der moderne Mensch immer wieder etwas neues, Anwendung neuer Bürokommunikationstechniken, Sprachen usw. Und das muss nicht immer nur bewusstes, kognitives Lernen sein, sondern auch unbewusstes Erfassen und Verarbeiten von Informationen und Verhaltensweisen. Und so bedeutet Leben lernen, lernen, lernen.

Definition Lernen

Lernen bedeutet zunächst einmal einen bewussten oder unbewussten Erwerb von Fertigkeiten und Fähigkeiten. Dieses Lernen kann sowohl individuell oder kollektiv erfolgen, und bezieht sich nicht nur auf geistige Kenntnisse, sondern u.a. auch auf soziale Fertigkeiten. Langfristig kann Lernen auch zu einem Prozess der Veränderung des individuellen Verhaltens führen, aufgrund von Erfahrung oder neu gewonnen Einsichten und des Verständnisses.

Lernen bedeutet ist für Mensch und Tier eine erfolgreiche Adaption an sich ändernde Gegebenheiten des Lebens und der Umwelt. Die Fähigkeit des Menschen zu lernen ist eine Grundvoraussetzung für (Aus-)bildung und ein reflektiertes Verhältnis zu sich selbst, zu anderen Menschen und zur ihn umgebenden Welt. Die Resultate des Lernprozesses sind nicht immer evaluierbar oder konkret zu benennen, sondern häufig implizit.

Prozess des Lernens

Wie funktioniert ein Lernprozesses? Diese Frage ist bereits seit der Antike ein Thema von hohem Interesse. Derzeit gibt es verschiedene Ansätze zu diesem Thema, einmal dass die Prozesse im menschlichen Gehirn wie in einer Black-Box gespeichert werden, und nur durch medizinische Untersuchungsmethoden und quantitativ-empirische Methoden erforscht werden können. Auf der anderen Seite geht die Forschung vom Subjekt-Standpunkt aus, dabei stehen die Aussagen des Lernenden zu seinen eigenen Empfindungen und Abläufen im Lernprozess im Mittelpunkt.

Grundlagen des Lernprozesses

Die Grundlage des Lernens erfolgt immer auf bereits gemachten Erfahrungen und den erworbenen Fähigkeiten und schließt sich an diese an.

Alle Menschen machen die Erfahrung einer Lernnotwendigkeit. Als Baby lernt man sich mitzuteilen, um die Aufmerksamkeit der Eltern zu erlangen, als Erwachsener lernt man Sprachen, um sich beruflich weiter zu entwickeln. Lernnotwendigkeiten können auch von außen vorgegeben sein.

Der Lernprozess schließt auch die Erprobung von Möglichkeiten mit ein, meist dienen diese dazu bestimmte Lernwiderstände zu überwinden. Zu dieser Erprobung gehören häufig auch das Experimentieren mit sich selbst und anderen Menschen.

Abschluss eines Lernprozesses kann die Evaluation des eigenen Wissens und die Reflektion und Veränderung des eigenen Verhaltens sein.

 

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